Cheilitis glandularis simplex K13.0

Zuletzt aktualisiert am: 23.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Cheilitis granularis

Erstbeschreiber

von Volkmann, 1870

Definition

Missnomen; Bezeichnung für ektope, ansonsten unter dem M. orbicularis oris sitzende Schleimdrüsen.

Klinisches Bild

Meist ohne jegliche Beschwerden einhergehende, zufällig entdeckte und als Krankheit empfundene, körnige Veränderung der Lippenschleimhaut; insbesondere beim Ektropionieren und leichtem Spannen der Unterlippe werden zahlreiche, kaum stecknadelkopfgroße, bläschenförmige, glasige, reaktionslose Papeln sichtbar.

Therapie

Diese Veränderungen sind harmloser Natur und bedürfen keinerlei Therapie; es gilt die Patienten zu beruhigen.

Literatur
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  1. Puente JJ, Acevedo A (1927) Quelitis glandularis. Rev Med Lat Am 22: 671-679
  2. Reichart PA et al. (2002) Glandular cheilitis. 2 case reports. Mund Kiefer Gesichtschir 6: 266-270
  3. Sutton RL (1909) Cheilitis glandularis apostematosa (with case report). J Cutan Dis 27: 151-154
  4. Sutton RL (1914) The symptomatology and treatment of three common diseases of the vermilion border of the lip. Int Clin 3: 123-128
  5. Thiele B, Mahrle G, Ippen H (1983) Cheilitis glandularis simplex. Hautarzt 34: 232–234
  6. von Volkman R (1870) Einige Fälle von Cheilitis glandularis apostematosa (Myxadenitis Labialis). Virchows Arch Pathol Anat 50: 142-144
  7. Verma S (2003) Cheilitis glandularis: a rare entity. Br J Dermatol 148: 362

Verweisende Artikel (1)

Cheilitis granularis;

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