CD3

Zuletzt aktualisiert am: 19.01.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Spezifischer Marker für Pan-T-Zellen. Weiterhin bindet der Antikörper an Thymozyten, Purkinje-Zellen (Kleinhirn).

Struktur: Komplex von 5 unvariablen Polypeptidketten (25-28, 21, 20, 16 and 22 kDa)

Applikation: FACS, IHC (P) (G), IF

 

 

Allgemeine Information

CD3 ist Teil eines größeren Komplexes, der den T-Zellrezeptor (TCR) umfasst . CD3-besteht aus Transmembranproteinen, die zur Immunglobulin-Superfamilie gehören. Die transmembranäre Domäne der CD3-Komplex ist negativ geladen und erlaubt somit eine Bindung an den TCR. 

Der zytosolische Anteil von CD3 enthält hochkonservierte Peptid-Abschnitte, die als "immunoreceptor tyrosine-based activation motifs" (kurz: ITAM) bezeichnet werden. ITAMs sind wichtige Bestandteile des zum CD3-TCR gehörigen intrazellulären Signalpfades. Die Aktivierung des TCR führt zur Phosphorylierung des intrazellulären Anteils von CD3, wodurch die Signalkaskade in Gang gesetzt wird. 

In neoplastischen T-Zellenoft ist oft ein CD3-Antigenverlust zu verzeichnen.

Normwert: Die Normwerte von T-Zellen liegen
im 1. Lj. zwischen 1.700 - 3.600/µl
im 2. - 6. Lj. zwischen 1.800 - 3.000/µl
im 7. - 17. Lj. zwischen 1.400 - 2.000/µl
ab dem 18. Lj. zwischen 900 - 2.300/µl

Literatur
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  1. Hantschke M et al. (2016) Immunhistologische Techniken. In: L. Cerroni et al. Histopathologie der Haut. Springer Verlag Berlin-Heidelberg S. 26-33.

Weiterführende Artikel (1)

T-Zell-Rezeptor;
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