Berufsdermatologie (ABD), Zertifizierung

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Allgemeine Information

Kontroverse, öffentliche Diskussionen über Begutachtungen haben dazu geführt, dass die Kriterien der Gutachterwahl bis hin zur Nachvollziehbarkeit gutachterlicher Stellungnahmen transparent gestaltet werden müssen. Angesichts der steigenden Bedeutung von Berufsdermatosen im Praxisalltag müssen diesbezüglich klare Richtlinien durch ein Qualitätsmanagement definiert werden. Die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) hat hierzu eine Synopse zur Zertifizierung "Berufsdermatologie (ABD)" erstellt. Voraussetzungen hierfür sind:
  • Facharztbezeichnung Dermatologie.
  • Besuch von 3 ganztägigen Zertifizierungsseminaren der ABD: Grund-, Aufbau-, Spezialseminar (7 Stunden)
  • Reihenfolge chronologisch, beliebiger Zeitraum.
  • Während der Facharztweiterbildung können die Seminare absolviert werden. Zertifizierung erfolgt mit der Facharzturkunde.
  • Zum Erhalt der Zertifizierung ist alle 5 Jahre die Teilnahme an einem ABD-Qualitätszirkel vorgesehen.
  • Zertifizierung erfolgt durch Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) oder Landesärztekammer.

Hinweis(e)

Weitere Hinweise s. Berufsdermatosen oder Berufskrankheit der Haut.

Literatur
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  1. John SM et al. (2007) Certificate: "Occupational Dermatology (ABD)". New curriculum 2006 of the CME-seminars of the Task Force of Occupational and Environmental Dermatology. Dtsch Dermatol Ges 5: 135-144

Verweisende Artikel (2)

Berufsdermatosen; Prävention in der Medizin;
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