Basalzellkarzinom knotiges C44.L

Zuletzt aktualisiert am: 16.05.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Basalzellkarzinom noduläres; knotiges Basalzellkarzinom; noduläres Basalzellkarzinom

Definition

Häufigstes Basalzellkarzinom (etwa 60% der vorkommenden Basalzellkarzinome), gekennzeichnet durch knötchenförmiges, exophytisches Wachstum mit Tendenz zur zentralen Ulzeration.

Lokalisation

Fast ausschließlich am Kopf, v.a. Jochbeingegend, Nasenrücken, Augeninnenwinkel, Ohrmuschel, Kapillitium.

Klinisches Bild

  • Zunächst kleines, hautfarbenes, beim Spannen der Haut wachsartig glänzendes, derbes, schmerzloses Knötchen mit feinen, den Knötchenrand überziehenden Teleangiektasien. Langsames Wachstum, evtl. Ausbildung mehrerer aggregierter Knötchen. Zentrale Einsenkung und Atrophie, schließlich Ulzeration. Entstehung eines Ulkus mit einem aus glänzenden Papeln bestehenden (perlschnurartigen) Randwall, sog. Ulcus rodens.
  • Ein Teil der nodulären BCC`s weisen eine unregelmäßige Pigmentierung auf, wobei das Pigment (Melanin) Braun- aber auch Blautöne aufweisen kann (je nach Sitz der Pigmentansammlung. S.a.u. Basalzellkarzinom, pigmentiertes).

Histologie

Therapie

Literatur
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  1. Mc Cormack et al. (1997) Differences in ages and body site distribution of the histological subtypes of basal cell carcinoma. Arch Dermatol 133: 593-596
  2. Peris K et al. (2005) Imiquimod treatment of superficial and nodular basal cell carcinoma: 12-week open-label trial. Dermatol Surg 31: 318-323

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