Androgene

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Synthetisch hergestellte männliche Sexualhormone.

Indikation

Substitutionstherapie bei Testosteronmangel infolge Hypogonadismus. s.a. Mesterolon, Testosteronenantat, Testosteronpropionat, Testosteronundecanoat.

Eingeschränkte Indikation

Stillzeit (Maskulinisierung des Säuglings), Jungen vor der Pubertät, Alter > 65 Jahre, Epilepsie, schwere Herz- Leber- oder Niereninsuffizienz, Lebertumoren, Migräne, akute intermittierende Porphyrie, Prostatahypertrophie.

Unerwünschte Wirkungen

Allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie, Depressionen, Libidosteigerung oder -verlust, Kopfschmerzen, intrazerebrale Blutungen, Ödem, Blutgerinnungsstörungen (Abfall der Faktoren II, V, VII und X), Wasserretention, Hypercholesterinämie, Polyzythämie, akute intermittierende Porphyrie, Pubertas praecox bei Jungen, Penisvergrößerung, häufige Erektionen, u.U. irreversible Virilisierung, Leberfunktionsstörungen, Amenorrhoe, Hodenatrophie, Impotenz, Klitorishypertrophie, Prostatahypertrophie, verfrühter Epiphysenschluss, Akne, Alopezie, Hirsutismus, Seborrhoe, irreversible Stimmvertiefung bei Frauen.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ajmalin kommt es zu einer lang anhaltenden Cholestase, Cumarine führen zu einer verstärkten Blutungsneigung.

Kontraindikation

Schwangerschaft (Maskulinisierung weibl. Feten), Sängerinnen, Prostatakarzinom, tumorbedingte Hyperkalzämie.
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