Ubiquitin

Zuletzt aktualisiert am: 04.11.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Polypeptid, das in allen kernhaltigen Zellen vorkommt und maßgeblich an der Proteolyse von Molekülen beteiligt ist.

Allgemeine Information

  • Degradierung von Proteinen wird auch als Ubiquitinierung bezeichnet. Ubiquitin markiert hierbei die abzubauenden Eiweiße. Es besteht aus 76 Aminosäuren, hat eine Größe von 8,5 kDa und kommt in allen Eukaryotenzellen vor.
  • Ubiquitin ist ein stark konserviertes Protein: es unterscheidet sich beim Menschen und bei Hefepilzen nur in 4% der Aminosäuren.
  • Das Molekül ist globulär strukturiert, lediglich ein C-terminales Glycin-Glycin-Motiv ragt heraus.

Hinweis(e)

Die Funktionen des Ubiquitins wurden von Aaron Ciechanover, Avram Hershko und Irwin Rose erforscht, die 2004 die Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Chemie erhielten.

Literatur
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  1. Yi J et al. (2007) Emerging roles for ubiquitin and protein degradation in neuronal function. Pharmacol Rev 59: 14-39

Verweisende Artikel (1)

Ubiquitinierung;

Weiterführende Artikel (1)

Ubiquitinierung;
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