Rhusdermatitis L23.7

Zuletzt aktualisiert am: 08.05.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Dermatitis Rhusdermatitis; Rhus-Dermatitis

Definition

Allergisches Kontaktekzem auf Sumachgewächse, zu denen unter anderem Rhus radicans (Giftefeu, Poison ivy, Poison vine), Rhus diversiloba (Poison oak, Gifteiche), Rhus vernix (Poison sumach, Giftsumach u.a.) und Rhus quercifolium (Poison oak) gehören. In den Vereinigten Staaten sind bis zu 50% der Bevölkerung sensibilisiert.

Vorkommen/Epidemiologie

Nordamerika.

Manifestation

Meist 5 Stunden bis zu 10 Tagen nach dem Kontakt auftretend.

Klinisches Bild

Juckende Erytheme, hanfkorngroße Papeln, Blasenbildung, Nässen. Düster-rote, ödematöse Umgebung. Toxische Allgemeinerscheinungen sind möglich. Dauer: 2-6 Wochen. Chronische Formen mit jahrelangem Pruritus und Ekzem sind möglich.

Diagnose

Externe Therapie

Kurzfristig Glukokortikoide wie 0,1% Triamcinolon Creme R259 oder 0,1% Mometason (z.B. Ecural Fettcreme) 1mal/Tag.

Interne Therapie

Bei schwerer Ausprägung Antihistaminika wie Desloratadin (z.B. Aerius) 5-10 mg/Tag oder Levocetirizin (z.B. Xusal) 5-10 mg/Tag.

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

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