Mückenstich T14.0

Zuletzt aktualisiert am: 04.11.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Stich durch Stechmücken.

Klinisches Bild

An der Stichstelle (unbedeckte Hautpartien) entsteht eine unterschiedlich große, stark juckende Quaddel mit punktförmiger, häufig hämorrhagischer Einstichstelle: Umwandlung in eine weiterhin juckende, stark gerötete Papel, evtl. Blasenbildung. Nur bei hochgradiger Sensibilisierung sind allergische Systemreaktionen ( Urtikaria) zu erwarten. In seltenen Fällen kann es zu überschießenden Reaktionen mit Störungen des Allgemeinbefundens (ggf. Fieber) sowie heftigen Erythema exsudativum multiforme-artigen oder Erythema nodosum-artigen Lokalreaktionen kommen. Bei diesen Fällen muss eine EBV-Infektion mit einer NK-Zell Lymphozytose abgeklärt werden.

Diagnose

Klinik, bei v.a. Sensibilisierung RAST und Pricktest auf Stechmücke.

Komplikation

Sekundärinfektionen.

Externe Therapie

Interne Therapie

Prophylaxe

Einreibung mit Repellents (z.B. Autan).

Literatur
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  1. Asada H et al. (2003) CD4+ T-lymphocyte-induced Epstein-Barr virus reactivation in a patient with severe hypersensitivity to mosquito bites and Epstein-Barr virus-infected NK cell lymphocytosis. Arch Dermatol 139: 1601-1607

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