Inosinsäure

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

IMP; Inosin-5’-monophosphat; Muskel-Inosinsäure

Definition

 

Inosinsäure ist ein 5’-Monophosphat-Abkömmling des Hypoxanthins, das zu den Purinen gehört. Die Inosinäure entsteht aus Muskeladenylsäure durch Desaminiserung und geht nach Abspaltung von Phophat in Inosin über. Inosinsäure dient im Stoffwechsel der Bildung von Purinbasen (z.B. Adenin, Guanin). Inosinsäure wird industriell mittels Mikroorganismen hergestellt.

Die Substanz ist als Lebensmittelzusatztoff  (E 630) europäisch zugelassen. Die Salze der Inosinsäure werden als Inosinate bezeichnet. 

Die Inosinate

sind wie die Inosinsäure in einer Menge von maximal 500 mg/kg als Lebenmittelzusatzstoffe zugelassen. Die Inosinsäure und ihre Salze wirken in salzhaltigen Lebensmitteln geschmacksverstärkend.

In Mischungen mit Glutaminsäure (E 620) wird ihre geschmackliche Wirkung zusätzlich erhöht. 

Anwendungsgebiet/Verwendung

Inosinsäure wird unter anderem eingesetzt in: Würzen (qs), Suppen, Soßen, Fertiggerichten, Fleischprodukten. Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist. Inosinsäure gilt als unbedenklich.

Hinweis(e)

Beim Abbau der Verbindung entsteht Harnsäure

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