Inhalationsallergen

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Aeroallergen

Definition

Inhalationsallergene oder Aeroallergene sind natürlich vorkommende Stoffe, die aerogen (über die Luft) verbreitet werden. Inhalationsallergene können perennial (z.B. Staubmilben, Tierpepithelien) oder saisonal (Baum- oder Gräserpollen) übertragen werden.

Weiterhin lassen sich Inhalationsallergene nach Innenraum- (z.B. Staubmilben, Tierepithelien, Schimmelpilzsporen) und Außenluftallergenen (Pollen und Schimmelpilzsporen) unterteilen.

Zum Antigen werden die Substanzen für einen Menschen durch eine erworbene Sensibilisierung. Inhalativen allergischen Erkrankungen liegt häufig eine Typ-I-Allergie zugrunde. Hierbei werden durch B-Lymphozyten Immunglobuline vom Typ IgE gegen Allergene gebildet, die über Rezeptoren an bestimmte Zellen (Mastzellen, basophile Granulozyten) binden, verschiedene Zytokine freisetzen (Mediatoren, z. B. Histamin) und damit an  verschiedenen Organen die krankhaften allergischen Beschwerden verursachen.

Für allergische Soforttyperkrankungen mit Symptomen an Haut oder Schleimhaut (Rhintis allergica, Konjunktivits allergica, Rhinitis allergica, allergisches Asthma bronchiale) gelten Gräserpollen in Europa als Hauptverursacher. Weiterhin stellen Birkenpollen eine bedeutsame Quelle von Inhalationsallergenen dar)

 

 

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