Hummelstich T63.4

Zuletzt aktualisiert am: 20.11.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Stich durch Hummel

Definition

Stich einer Hummel (im Verhältnis zu anderen Hymenopterenstichen eher seltenes Ereignis) mit nachfolgender entzündlicher Lokalreaktion. S.a. Hummelstichallergie

Klinisches Bild

Umschriebene, schmerzhafte, ödematöse Schwellung und Rötung, gelegentlich kleine Blutung aus der zentralen Einstichstelle. Stachel teilweise noch vorhanden. Bei Stichen in Zungen-, Gaumen- und Rachenregion evtl. Erstickungsgefahr durch Schwellung der Zunge und Glottisödem. Selten schwere Allgemeinsymptome. S.a.u. Hummelgiftallergie.

Therapie

Stachel mit Splitterpinzette entfernen.

 Merke! Je rascher der Stachel entfernt wird, desto geringer die lokale Reaktion!

Therapie allgemein

Stachel mit Splitterpinzette entfernen.

 Merke! Je rascher der Stachel entfernt wird, desto geringer die lokale Reaktion!

Externe Therapie

Eispackungen oder feuchte, kühlende Umschläge, ggf. mit Zusatz von Chinolinol (z.B. Chinosol 1:1000 oder  R042 ). Antihistaminika-haltige Gele (z.B. Fenistil Gel, Tavegil Gel), bei fehlendem Ansprechen Glukokortikoid-haltige Cremes, z.B. 0,25% Prednicarbat (z.B. Dermatop Creme).

Interne Therapie

Verweisende Artikel (1)

Insektengiftallergie;

Disclaimer

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