Acrylsäure

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

CAS-Nr.: 79-10-7; Ethylencarbonsäure; Prop-2-ensäure; Propensäure; Vinylcarbonsäure

Definition

Acrylsäure oder Propensäure ist die einfachste ungesättigte Monocarbonsäure mit der Formel: CH2=CH-COOH. Die Acrylsäure ist eine farblose, in Wasser lösliche Flüssigkeit, mit einem etwas stechendem, essigähnlichem Geruch. Ihre Salze und Ester (Acrylsäureester) werden Acrylate genannt.

Acrylsäure ist ein Comonomer für die Herstellung spezieller Polymerisate (Polyacrylsäurederivate). Sie neigt zu einer sehr raschen Polymerisation (Polyacrylsäure). Im kosmetischen/hygienischen Bereich liegt die Hauptverwendung der Acrylsäure in der Verwendung bei Superabsorbern (Anwendung z. B. in Windeln, Damenbinden, Verbandsmaterialien), wobei die Acryläure bist zum Tausenfachen ihres Volumens aufnehmen kann. 

Hinweis(e)

Die Substanz ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken (Magenreizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall). Sie kann über Hautkontakt absorbiert werden. Eingeatmete Acrylsäure kann zu einem toxischen Lungenödem führen. 

 

Weiterführende Artikel (2)

Polyacrylsäure; Superabsorber;
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